Gute Kinderbetreuung ist beste Familienpolitik

Frankenberg. Zwei Kindertagesstätten in Frankenberg standen auf dem Besuchsprogramm von Claudia Ravensburg MdL, die dabei von ihren Kollegen aus der CDU Frankenberg begleitet wurde.
„Eltern müssen sich auf eine gute Kinderbetreuung verlassen können“, betonte die Abgeordnete bei Ihrem Besuch in der neuen Kita Philipp-Soldan des DRK Frankenberg.
94 Kinder werden derzeit in insgesamt zwei Krippen-Gruppen und drei altersübergreifenden Gruppen während der Öffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr betreut. Großzügige helle Räume wurden in Niedrigenergiebauweise mit Schall- und Sonnenschutz und guten Lüftungsmöglichkeiten erstellt. Sie bieten den Erzieherinnen und Erziehern und den Kindern beste Bedingungen für Spiel, Bewegung und frühkindliche Bildung. Die Stadt Frankenberg hat zudem die Beschaffung von UV-geschützten Sonnenschirmen ermöglicht, die angesichts des heißen Sommers für das beliebte Freigelände sehr willkommen waren, freut sich Leiterin Marion Fichtenau für das engagierte Leitungsteam. Eine Besonderheit ist das vom Land geförderte Familienzentrum. Im Gebäudeflügel finden die ganze Woche über zahlreiche Veranstaltungen statt. Eltern können sich im Elterncafé austauschen, Senioren werden vom Digi-Lotsen in die Möglichkeiten der Handynutzung eingewiesen. Spielgruppen und Beratungsangebote sind nur Beispiel des umfassenden Angebots, das Melanie Cronau begleitet.


Auch der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Tom Luca Rampe und der Fraktionsvorsitzende Dr. Jannik Schwebel zeigten sich von der Vielfältigkeit des pädagogischen Angebotes im Familienzentrum beeindruckt. „Wir werden uns weiterhin für gute Kitas in der Stadtpolitik einsetzen. Dazu gehört die konsequente Renovierung und Sanierung der Einrichtungen und die ausreichende Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte, um unseren Kindern hier vor Ort den bestmöglichen Start ins Leben durch die Bildungseinrichtungen zu ermöglichen“, erklärten die Frankenberger Christdemokraten.

Vertreter des Kindergartens St. Marien mit Leiter Florian Schick und der kath. Gemeinde Zum Guten Hirten mit Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu sowie Dr. Jannik Schwebel, Martina Wiechens und Dr. Gero Hütte von Essen von der CDU Frankenberg sowie Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. Foto: pr


Im katholischen Kindergarten St. Marien begrüßte Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu die Gäste und berichtete über die Entwicklungen in der Kirchengemeinde, die jetzt neben Frankenberg auch die ehemaligen selbständigen Gemeinden Gemünden, Burgwald und Vöhl umfasst. Kirche, Gemeindezentrum und Kindertagesstätte liegen eng beieinander. Hier erlebten die Politiker begeisterte Kita-Kinder, die auf dem großen Gelände spielten und tobten. „Das ist nicht selbstverständlich, denn viele Kinder haben heute Probleme, weil sie sich nicht genug bewegen“, stellte die Abgeordnete Claudia Ravensburg fest. Beim anschließenden Rundgang mit Kitaleiter Florian Schick konnten sich die Gäste ein Bild von der Arbeit des Kindergartens machen, der klein und fein ist und nur zwei Kindergartengruppen umfasst. So spricht er besonders Familien aller Konfessionen an, die sich für Ihre Kinder eine besonders individuelle Förderung wünschen. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Jannik Schwebel sagte zu, dass sich die CDU im Parlament für die baldige Durchführung von dringenden Instandsetzungsarbeiten einsetzen wolle, wie den Austausch der Beleuchtung und die Dachsanierung. In der abschließenden Gesprächsrunde erläuterte Claudia Ravensburg, die ja Sprecherin für die Frühkindliche Bildung im Landtag ist, die Fördermöglichkeiten für die Kindertagesstätten und die Möglichkeiten, die durch das neue Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz des Bundes verbunden sind. Wichtig war allen Beteiligten der Austausch über die Kinder mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen, die die Kitas auch pädagogisch vor besondere Herausforderungen stellen. „Eine enge Kooperation mit den Familien liegt uns sehr am Herzen. Auf diese Weise und in der persönlichen Zuwendung unseres Personals gelingt uns die Integration aller Kinder in unsere christlich geprägte Gesellschaft.“ bestätigt Dr. Gero Hütte-von Essen, der den Besuch koordiniert hatte.